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  • Senat

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    Diesmal für den Senat:

    Liste 4: "Fachschaftsräte und Linke - Studierendenrat Geschichte, Fachschaftsrat Theologie, Jusos, Campus Grün, DIE LINKE.SDS und Unabhängige"

    Lars



    Lars Kelich ist 25 Jahre alt, studiert Englisch und Geschichte und steht auf Platz 1 unserer Liste.

    unser Wahlprogramm für den Senat




    Re-Demokratisierung der Universität
    Der Senat wurde in den vergangenen Jahren durch die sogenannte „Restkompetenz“ des Präsidiums der Universität faktisch entmachtet. Diese Kompetenz befähigt das Präsidium dazu, alle Beschlüsse nach Belieben zu verändern oder wieder rückgängig zu machen. Dementsprechend perspektivlos verhielt sich der Senat in den vergangenen Jahren – er positionierte sich nur noch zu Themen, zu denen er gefragt wurde. Wir wollen, dass der Senat die grundsätzlichen Beschlüsse an dieser Universität fällt und sich nicht dem Präsidium unterordnet.
    Die „Restkompetenz“ des Präsidiums muss wieder abgeschafft werden, damit die demokratisch legitimierten Gremien ihre ursprüngliche Bedeutung wiedergewinnen. So wird die universitäre Grundstruktur unabhängiger. Und vor allem wird sie so wieder demokratisch.

    Mehr Transparenz wagen!
    Die Studierendenschaft bekommt aktuell von den Vorgängen im Senat nichts mit. Zwar gibt es hin und wieder Berichte im Studentischen Rat. Jedoch reichen diese in keiner Weise aus, um allen Studierenden die Informationen leicht bereitzustellen. Hierfür wollen wir einen Blog mit Diskussionen „Neues aus dem Senat“ in den sozialen Netzwerken erstellen. Zudem richten wir gleichzeitig einen ständigen Videoblog ein. Die Kontaktdaten der studentischen SenatorInnen werden wir auf unseren Seiten im Internet veröffentlichen. Zudem werden aktuelle Informationen aus dem Senat in Publikationen der Studierendenschaft veröffentlicht.
    Nur Diskussion und ständiger Dialog ermöglichen Transparenz. Darauf bauen wir.

    Für solidarisch finanzierte Hochschulen!
    Studiengebühren aller Art wirken sozial selektiv. Dennoch verharren sowohl die Landesregierung, als auch das Präsidium der Universität darauf, dass diese Zahlungen der Studierenden weiter bestehen.
    Wir wenden uns gegen jede Art von Studiengebühren. Die Hochschulen müssen solidarisch aus Steuergeldern finanziert werden. Wir werden im Senat darauf hinwirken, dass sich dieser mit den katastrophalen Folgen der Gebühren auseinandersetzt und im Anschluss klar gegen Studiengebühren positioniert. Diese Position soll dann auch in den Landtag getragen werden.
    Nur öffentlich finanzierte Bildung ist gerecht. Alles andere entbehrt für uns jeder Grundlage. Darum werden wir Studiengebühren jeder Art entschieden bekämpfen.

    Lernmittelfreiheit
    In einigen Instituten der Universität Hannover ist es mittlerweile üblich, die Studierenden über das Netzwerk „StudIP“ sich ihre Handouts und Tischvorlagen selbst ausdrucken zu lassen. Zudem werden für Seminarreader, Laborausstattung und anderes immer noch Gebühren verlangt. Das ist eine Umlagerung der Kosten für Lernmittel auf den Geldbeutel der Studierenden.
    Wir nehmen das nicht hin. Darum setzen wir uns dafür ein, dass den Studierenden die Materialien kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

    Geisteswissenschaften stärken
    Trotz herber Verluste an Studierendenzahlen ist die Philosophische Fakultät immer noch die Fakultät mit der höchsten Zahl an Studierenden. Trotzdem wird sie durch das Präsidium benachteiligt und zur reinen LehrerInnenbildungsfakultät degradiert. Das ist nicht hinzunehmen.
    Wir sprechen uns für ein vielfältiges Fächerangebot an unserer Hochschule aus. Der Erhalt von Fachbereichen darf nicht von der ökonomischen Verwertbarkeit abhängen. Wissenschaft und Forschungen haben einen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung zu leisten.
    Wir streiten dafür, dass die Stimme der Philosophischen Fakultät auch den Einfluss hat, der ihr gemessen an ihrer Studierendenzahl zusteht. Entscheidungen zur Zukunft der Philosophischen Fakultät werden mit uns nicht über die Gremien der Fakultät hinweg entschieden werden. Wir kämpfen für die Interessen der Geisteswissenschaften.

    Master als Regelabschluss
    Bachelor und Master sind längst universitäre Wirklichkeit geworden. Die Studiengänge haben für eine starke Verschulung und Marktorientierung der Bildung an den Hochschulen gesorgt. Gleichzeitig ist der Bachelor faktisch kein berufsqualifizierender Abschluss.
    Tatsächlich obliegt die Ausgestaltung dieser Studiengänge den Universitäten selbst und ist nur be-dingt Vorschrift der Landesregierung oder der Kultusministerkonferenz. Darum haben wir immer die Möglichkeit, Einfluss auf die universitäre Wirklichkeit zu nehmen. Wir streiten dafür, dass jeder Stu-dierende im Bachelor automatisch Anspruch auf einen Master-Studienplatz bekommt. Ein hochwertiger und anerkannter Abschluss für alle ist unser Ziel.

    Nachhaltigkeit durch Ökologie
    Die universitäre Umgebung ist von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen nicht abzukoppeln. Wir wollen das ökologische Bewusstsein an unserer Hochschule stärken.
    Wir wollen die Nutzung erneuerbarer Energien an unserer Hochschule ausbauen. Zudem streiten wir für eine ökologische Sanierung aller Gebäude – von Zeitschaltuhren für Licht und Heizung bis hin zu energiesparender Isolierung. Für uns sind alle Abläufe an der Hochschule ressourcenschonend zu gestalten.
    Zukunftsweisende Politik kann nur durch ökologische Nachhaltigkeit gestaltet werden. Dafür werden wir uns einsetzen.

    Wahlzeitungsbeitrag als pdf-Datei(2.058 kb, Dateiformat: pdf)


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